US-Journalist reizt Maischberger: Clash mit der Realität

vor 10 Monaten

US-Journalist reizt Maischberger: Clash mit der Realität
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Maischbergerin anschauen? Obwohl sie ja stets noch öder ist als Lanz? Und obwohl sie heute den ultrablassen, opportunistischen, nichtssagenden (haben wir etwas vergessen?) Hendrik Wüst (CDU-Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen) empfängt?

Jawoll. Und der TE-ÖRR-Wachturm soll nicht enttäuscht werden. Das liegt selbstverständlich nicht an Wüst – der ist ultrablass, opportunistisch und nichtssagend wie immer–, sondern vielmehr am amerikanischen Journalisten Eric T. Hansen. Der schenkt Maischberger ordentlich ein – und gibt dem Abend eine feurige Note. Genug Feuer jedenfalls, um die umstrittene „US-Kennerin“ Sandra Navidi in Schnappatmung zu versetzen. Sie soll ihm eigentlich in einem Zwiegespräch Kontra geben.

So viel vorab: Hat nur so mittelgut geklappt.

Als Hansen endlich zu Wort kommt, ist der Abend schon fast gelaufen und sind die 75 Minuten Maischberger so gut wie vorbei. Doch das Warten soll sich lohnen. Wie in einem Brennglas streut Hansen Salz in die Wunde, legt den Finger hinein und schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht, so dass niemand die Kuh vom Eis bringt und die Maus keinen Faden abbeißt. Hoppla, uns gehen ein bisschen die Bilder durch, so erfrischend ist das Erlebnis. So herrlich normal ist Hansens Sicht auf die Dinge.

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