Iran verfügt nach Berichten mehrerer US-Medien trotz der Angriffe der USA und Israels weiterhin über einen erheblichen Teil seines Raketenarsenals und seiner mobilen Abschusskapazitäten. Die New York Times und die Washington Post berichten unter Berufung auf US-Geheimdiensteinschätzungen, Teheran besitze noch rund 70 Prozent seines Raketenbestands aus der Zeit vor Beginn des Krieges. Bei den mobilen Abschussrampen nennen die Berichte Werte von etwa 70 bis 75 Prozent.
Laut der New York Times hat Iran zudem wieder operativen Zugang zu 30 von 33 Raketenstandorten entlang der Straße von Hormus. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf US-Vertreter, die Einschätzungen von Anfang Mai zeigten außerdem, dass ein Großteil der unterirdischen Raketenlager und Abschussanlagen wieder zugänglich sei.
Die Berichte deuten darauf hin, dass die Angriffe Irans Raketenfähigkeit zwar erheblich geschwächt, aber nicht vollständig ausgeschaltet haben. Eine zentrale Rolle spielen dabei mobile Abschussrampen und unterirdische Anlagen, aus denen Raketen geschützt verlegt oder gestartet werden können. Trump reagierte auf die Berichte. Auf Truth Social schrieb er, es sei „praktisch Verrat“, wenn berichtet werde, Iran stehe militärisch gut da. Solche Berichte seien falsch und gäben Teheran „falsche Hoffnung“.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











