Die US-Angriffe auf die iranischen Atomanlagen sollen das Programm nur um wenige Monate zurückgeworfen haben. Das soll ein erster Bericht des US-Geheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) nahelegen. Weitere Berichte mit mehr Details sollen folgen. Wie die New York Times berichtet, sollen laut Beamten zwar die Zugänge zu der unterirdischen Anlage in Fordo zerstört worden sein, aber nicht die unterirdische Anlage selbst.
Vor dem amerikanischen Angriff hieß es seitens des US-Geheimdienstes, dass die Iraner drei Monate für den Bau einer Atombombe benötigen würden. Nun ist die Defense Intelligence Agency der Ansicht, dass sich der Bau um weniger als ein halbes Jahr verzögert haben soll. Einem Insider zufolge sollen die Zentrifugen weitestgehend intakt sein. Auch das angereicherte Uran soll vor den Angriffen an einen anderen Ort gebracht worden sein.
Der Sender CNN berichtete darüber, dass Kernkomponenten nicht zerstört worden seien. Auch israelischen Einschätzungen zufolge ist die unterirdische Anlage in Fordo nicht zerstört worden. Israelischen Beamten zufolge könnte die iranische Regierung auch kleine, geheime Anreicherungsanlagen unterhalten, um das Atomprogramm im Falle eines Angriffs fortsetzen zu können.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











