US-Energieminister Chris Wright hat Europa einen zu starken Fokus auf die Bekämpfung des Klimawandels vorgeworfen. Ein „Klima-Kult“ habe Europas Energiepreise in die Höhe getrieben und Strom knapper und teurer gemacht, sagte Wright am Dienstag in einem Interview der Nachrichtenagentur AFP. Diese Konzentration auf das Klima habe „die wirtschaftlichen Chancen für Europäer verringert“, fügte er hinzu.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump ist für harte, offene Worte gegenüber den Europäern bekannt – auch und gerade bei diesem Thema. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz am vergangenen Wochenende hatte US-Außenminister Rubio die in Europa verfolgte Klimaschutzpolitik erneut als Negativbeispiel hervorgehoben. In das gleiche Horn stößt jetzt Minister Wright.
„Wir müssen beim Thema Energie einfach ernsthaft und nüchtern sein“, sagte dieser. „Energie verbessert das Leben der Menschen.“ Washington wünsche sich ein „starkes, mächtiges, industrielles, wohlhabendes und florierendes Europa“.
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