In Schmalkalden hat ein 34-jähriger Mann zwei Sozialarbeiter attackiert. Wie aus dem Bericht der Suhler Polizei hervorgeht, mussten die beiden Personen anschließend „stationär aufgenommen werden“. Die Hintergründe des Sachverhalts seien noch unklar. Wegen des Tatverdachts der Körperverletzung habe man nun Ermittlungen eingeleitet.
Was in dem Polizeibericht geradezu harmlos anmutet, ist tatsächlich ein Eklat. Nach Informationen von Focus Online handelt es sich bei dem Täter um einen abgelehnten Asylbewerber aus Georgien, der zudem „vollziehbar ausreisepflichtig“ ist. Die beiden Verletzten im Alter von 56 und 65 Jahren kannten den Täter. Es handelte sich um Sozialarbeiter, die im Auftrag des Landratsamts Schmalkalden-Meiningen Asylbewerber betreuen – darunter auch den Georgier und seine Familie.
Demnach begleitete einer der beiden den 34-Jährigen in eine Grundschule in Wernshausen, einem Ortsteil von Schmalkalden, wo dieser eines seiner Kinder anmelden wollte. Auf dem Rückweg soll der Mann dann aus Unzufriedenheit über den Termin und seine familiäre Lage zu einem Gewaltausbruch gegenüber dem Flüchtlingshelfer gekommen sein.
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