Untersuchungsausschuss im Dezember: Was Scholz’ Neuwahl-Wunschtermin mit dem Cum-Ex-Skandal zu tun hat

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Untersuchungsausschuss im Dezember: Was Scholz’ Neuwahl-Wunschtermin mit dem Cum-Ex-Skandal zu tun hat
Bildquelle: NiUS

Schon seit sechs Tagen ist die Ampel Geschichte! Doch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält eisern daran fest, die Vertrauensfrage erst nächstes Jahr zu stellen. Sein Fahrplan: auffällig konkret. Scholz ist bekannt dafür, nichts dem Zufall zu überlassen. NIUS erklärt, was Scholz’ Wunschtermin für Neuwahlen mit dem Cum-Ex-Skandal zu tun hat.

Olaf Scholz hat sich SEHR genau festgelegt. Fast schon zu genau …

Sein Wahlkampf-Plan: Er möchte die Vertrauensfrage am 15. Januar stellen, damit Neuwahlen Mitte März möglich sind. Obwohl er extrem unter Druck steht, verfolgt er diesen Fahrplan stur weiter. Sein Regierungssprecher betonte am Montag: Kanzler Scholz stellt am Mittwoch NICHT die Vertrauensfrage im Parlament. Jegliche Kritik prallt am Kanzler ab.

Das wirft die Frage auf: Was also plant Scholz?

Ein Hinweis darauf gab er unterschwellig am Sonntagabend. So sagte der Noch-Kanzler am Talkshow-Tisch bei Caren Miosga (ARD): „Ich klebe nicht an meinem Amt! Ich möchte wieder gerne gewählt werden. Aber von den Bürgern, die der SPD die Stimmen geben, und nicht durch irgendwelche Sachen, die im Bundestag verhandelt werden. Das ist jetzt das Volk, das das zu entscheiden hat.“

SPD-Kanzler Olaf Scholz am Sonntagabend beim ARD-Talk.

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