Die Bundeswahlleiterin scheint sich nach Tagen des Hin und Her festgelegt zu haben. In einer Pressemitteilung erklärt sie, dass sie und die Landeswahlleitungen „alle Maßnahmen“ treffen, um eine vorgezogene Neuwahl „innerhalb der gesetzlichen Fristen“ zu ermöglichen. Brand betont dabei, dass der volle Zeitraum von 60 Tagen zwischen der Auflösung des Bundestages und der Neuwahl ausgeschöpft werden sollte.
Zuvor sorgte ihre Warnung vor einer übereilten Neuwahl und ihre Begründung, es gäbe einen Papiermangel, für Häme. Immer wieder gab es satirische Ideen, man müsse jetzt Papier spenden, um eine Wahl zu ermöglichen. Der Medienunternehmer und Dozent Peter Fehlhaber hat den Witz in die Tat umgesetzt und prompt eine Spendenaktion mit dem Namen „Mehr Papier wagen – Rettet die Bundestagswahl“, eine Anspielung auf den Namen des Ampelkoalitionsvertrages „Mehr Fortschritt wagen“, ins Leben gerufen.
In seiner Pressemitteilung griff der Unternehmer die Apollo News-Berichterstattung auf und erklärte: „In nur 55 Minuten werde in Deutschland nach Angaben der Papierindustrie die Menge Papier hergestellt, die eine Bundestagswahl benötige: 433 Tonnen. Zur Orientierung: Eine Ausgabe der ‚Bild‘ verbraucht 90 Tonnen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











