In Berlin haben die Landesregierungen von Bayern, Nordrhein-Westfalen und Berlin gestern Abend ihr Konzept für schnellere Unternehmensgründungen innerhalb von einem Tag vorgestellt. Das Skurrile: Das eigentlich zuständige Bundesdigitalministerium von CDU-Mann Karsten Wildberger wusste offenbar nichts von den neuen Plänen.
Über eine Woche dauern Firmengründungen in Deutschland bisher im Durchschnitt. Damit soll jedoch bald Schluss sein: 24 Stunden soll das Gründen nach dem neuen Konzept der Länder in Zukunft nur noch dauern. Anträge könnten demnach nicht nur digital gestellt, sondern auch digital bearbeitet werden.
Persönliche Daten wie etwa ein Führungszeugnis sollen künftig gebündelt in einem System vorliegen, sodass die Unternehmensanmeldung erstmals vollautomatisiert gelingen kann – vorausgesetzt, die Daten sind bereits in einer Behörde hinterlegt. Das Vorhaben ginge damit über die reine Digitalisierung von Anträgen hinaus.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











