Der Stromausfall in Teilen Berlins nach einem Anschlag auf die Stromversorgung, zu dem sich die linksextreme Vulkangruppe bekannt hat, wird wohl noch bis Donnerstagnachmittag bei Zehntausenden Haushalten für Stromlosigkeit sorgen. Für die Haushalte in dem betroffenen Gebiet kann dies dramatische Folgen mit teils hohen finanziellen Schäden haben. Ein Überblick.
Neben strombetriebenen Wärmepumpen, die logischerweise ausfallen, sind auch Gas- und Ölheizungen auf Strom angewiesen. Diesen brauchen sie zum einen für den Zündfunken, zum anderen für die Steuerung und für die Pumpen, um das warme Wasser zu verteilen. Auch Teile des Berliner Fernwärmenetzes können wegen des Stromausfalls keine Pumpen betreiben und so die Wärme nicht in die Haushalte bringen.
Für die betroffenen Haushalte kommt das Problem hinzu, dass für die nächsten Tage Temperaturen von 0 bis minus vier Grad angekündigt sind. Wenn also keine alternative Heizquelle wie beispielsweise ein Holzofen verfügbar ist, kühlen die Häuser langsam aus. Je nach Zustand der Dämmung kann ein Haus unterschiedlich lang die Wärme halten. Problematisch wird es dann, wenn es wirklich in den Häusern friert, da dann die Rohrleitungen platzen können.
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