Die Bundesregierung plant, den Pflegegrad 1 abzuschaffen, weil er nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums kaum entlastende Wirkung für Betroffene hat und gleichzeitig hohe Verwaltungskosten verursacht. Ein Milliardenloch in den Sozialkassen soll mit dieser Maßnahme geschlossen werden. Menschen mit nur geringen Einschränkungen erhielten bisher vor allem Zuschüsse für Alltagsunterstützung und Hilfsmittel. NIUS war in Berlin auf der Straße unterwegs und hat die Berliner gefragt, wie sie zu dem Vorhaben der Bundesregierung stehen.
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„Also das ist doch die einfachste, kleinste Pflegestufe, bei der die Familie und die Nachbarn noch helfen können. Man kann natürlich warten bis es schlechter wird, aber dann wird es auch teurer“, sagt eine Rentnerin gegenüber NIUS. Und damit ist sie nicht allein. Ein anderer Mann sagt: „Warum kümmert sich keiner um uns? Wir haben jahrelang eingezahlt, jetzt müssen wir darunter leiden“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











