Deutschland ist ein Stahl-Land und soll das auch bleiben. Das jedenfalls hat sich die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geführte Bundesregierung als Ziel gesetzt. Dabei klagt die Branche über die hohen Energiepreise infolge der „Energiewende“ in Deutschland und der Klimapolitik der EU, die zum großen Wettbewerbsnachteil gegenüber der Konkurrenz in Asien geworden sei.
Ein Stahl-Gipfel im Kanzleramt sollte nun Abhilfe verschaffen – die Ergebnisse erscheinen jedoch mehr wie eine notdürftige Symptombekämpfung denn wie echte Lösungen und lauten zusammengefasst: Abschottung, der Versuch von „Europa first“ und das künstliche Vergünstigen der Energiepreise, die zuvor politisch gewollt und verursacht angestiegen waren.
Gunnar Groebler, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bundesminister der Finanzen Lars Klingbeil (SPD), Jürgen Kerner, 2. Vorsitzender der IG Metall (v.l.n.r.)
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











