Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar will Tamás Sulyok mit allen Mitteln loswerden. Bis zum Monatsende soll der Staatspräsident zurücktreten, sonst werde die Verfassung geändert und ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet.
In Budapest versucht der neue Ministerpräsident Péter Magyar, das alte „System Orbán“ abzuräumen. Als prominentesten Repräsentanten sieht er offenbar Staatspräsident Tamás Sulyok, zählte ihn auf einer Pressekonferenz gar zu „diesen Marionetten der Mafia-Regierung“, die man nicht mehr brauche.
Tamás Sulyok, Jurist und langjähriger Präsident des ungarischen Verfassungsgerichts, ist seit März 2024 Staatspräsident und für fünf Jahre gewählt worden. Dennoch hat Magyar ihn zum Rücktritt aufgefordert, weil er als „Marionette“ des alten „Regimes“ unwürdig sei, das Amt weiter auszufüllen.
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