Wer war der unfähigste und schädlichste Ampel-Minister oder Ministerin?

vor etwa 1 Jahr

Wer war der unfähigste und schädlichste Ampel-Minister oder Ministerin?
Bildquelle: Tichys Einblick

Annalena Baerbock ist die wohl schmachvollste Ministerin nicht nur der Ampel-Ära, sondern der Nachkriegsgeschichte. Von Anfang an mißverstand sie das Außenministerium als ihren ganz persönlichen Laufsteg der Selbstdarstellung, und die Show reichte bis hin zu den fernen Fidschi-Inseln.

Dass ihre Vorgänger nicht wie sie jährlich 150.000 € für Friseur und MakeUp auf Staatskosten ausgegeben haben, mag ihrem Geschlecht geschuldet sein; Guido Westerwelle oder Hans-Dietrich Genscher dachten nicht in diesen Dimensionen.

Schwerer, viel schwerer wiegen Baerbocks trampeliges Reden und von internationalen Diplomaten als „rotzfrech“ beschriebenes und selbstgerechtes Auftrumpfen. Wenige Wochen nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine erklärte sie in der ARD-Sendung „Anne Will“, dass die Wirtschaftssanktionen darauf abzielen, Russland wirtschaftlich so zu schwächen, dass es „über Jahre nicht mehr auf die Beine kommt“. So ein Satz eines Außenministers haut jede Möglichkeit eines Friedensgesprächs in die Bio-Tonne. Aber Baerbock liebt diese übermoralisierenden Auftritte, die allerdings, je länger sie im Amt war, immer peinlicher, überheblicher und vor allem schädlich für Deutschlands Ansehen in der Welt wurden.

Mit dem erhobenen Zeigefinger stocherte sich Baerbock durch die Welt – Chinas Xi Jinping nennt sie einen Diktator, Putin muss man die Beine wegschlagen, Trump ist Verursacher einer „neuen Ruchlosigkeit“. Das mag man am Stammtisch oder beim Mädelstreffen mit Prosecco so daherreden können – aus dem Mund einer Außenministerin zerstört es wie so nebenbei wie absichtslos jede Gesprächsbasis.

Außenpolitik folgt nicht der Moral, sondern dem Ziel des Amtseids, „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.“ In diesem Halbsatz sind Weisheit und Bescheidenheit gleichermaßen verpackt: Bescheidenheit, was die Macht Deutschland betrifft, und Weisheit, dass es nicht ums Rechthaben gehen kann, sondern dass in der Außenpolitik immer auch um die Frage von Krieg oder Frieden geht. Darin liegt der eigentliche Schaden, den Baerbock angerichtet hat: Sie ist mit moralisierender Rechthaberei den Kriegspfad entlang gestolpert, statt mitzuhelfen, Frieden zu bewahren.

Nun hatte sie vorher noch nie ein Amt inne oder irgendeine Art von Führungsposition. Damit hatte sie noch nie erfahren, dass Inhaber großer Ämter von den sie umgebenden Apparaten eingelullt und ständig bestätigt werden. Die schiere Macht hat sie berauscht im geheimnisvollen Kabinettssaal mitzumischen. Die schwarzen Limousinen und Begleitkommandos mit Blaulicht vermitteln Wichtigkeit und Kompetenz. Das Umworbensein durch charmante Botschafter großer Mächte oder hilfsbedürftiger Nationen schmeichelt dem Ego. Man fühlt sich bestätigt durch die gefälligen Texte der Journalisten wichtiger Medien, die begierig aufzeichnen, was die Ministerin ihnen erzählt, während sie zusammen im Regierungs-Airbus „Konrad Adenauer“ zusammengekuschelt zurückfliegen von einer Konferenz.

Diesmal wird  die Welt gerettet, diesmal ganz bestimmt, denn Annalena erklärt das große WIE, jedes Wort scheint Gewicht zu haben. Baerbock ist das Milchmädchen, das nicht rechnen kann, aber plötzlich in der Großmolkerei alle Knöpfe drücken darf – und es auch noch macht. Auf Kritik reagierte sie anfangs noch mit mädchenhaftem Charme, aber mit jeder Woche Amtszeit wurde der Ton schriller, giftiger. Ihre hübschen Bilder mit den vielen Wickelkleidern wurden anfangs gerne gedruckt, wirkten aber in ihrer Menge nur noch wie die Damenkollektion in einem der vielen untergegangenen Modekatalogen: man überblättert.

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