FDP-Spitzenpolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat US-Präsident Donald Trump eine Mitverantwortung für den Attentatsversuch gegen ihn zugeschrieben – das kritisiert nun der Kandidat für den Posten des FDP-Generalsekretärs, Martin Hagen. Gegenüber Apollo News sagte der ehemalige FDP-Chef in Bayern: „Ich halte Äußerungen, die den Anschein einer Täter-Opfer-Umkehr erwecken, für unangemessen. Es gibt in Demokratien keinerlei Rechtfertigung für Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung.“
Am Samstagabend gab es einen Attentatsversuch auf US-Präsident Donald Trump, als dieser auf der jährlichen Korrespondenten-Gala im Hilton-Hotel zu Gast war. Ein bewaffneter Schütze stürmte in die Sicherheitszone der Veranstaltung, konnte jedoch noch niedergerrungen werden, bevor er den Präsidenten oder andere Regierungsmitglieder erreichte.
Strack-Zimmermann schrieb am Sonntag gegenüber der Rheinischen Post dem US-Präsidenten eine Mitverantwortung für die Tat zu: „Trumps brutale Aussagen gegenüber Gruppen und Einzelpersonen sind inzwischen so unterirdisch, dass man sich nicht mehr zu wundern braucht, dass diesen verbalen Exzessen schreckliche Taten folgen“ (Apollo News berichtete).
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