Diese Woche könnte erstmals eine weltweite CO2-Steuer durch ein UN-Gremium eingeführt werden, wie das Wall Street Journal berichtet. Das Vorhaben kommt dabei von der UN-Organisation International Maritime Organization (IMO), die internationale Regeln für den weltweiten Schiffsverkehr aufstellt.
Konkret geht es dabei um neue „Net-Zero“-Regeln für Frachtschiffe: Wenn diese bestimmte Grenzwerte beim CO2-Ausstoß übersteigen, sollen sie Abgaben für jede ausgestoßene Tonne CO2 an die IMO zahlen. Das Wall Street Journal spricht von Beträgen zwischen 100 und 380 US-Dollar je Tonne CO2.
All diese Einnahmen würde die UN-Organisation dann in einen sogenannten „Net-Zero Fund“ stecken, der soll dann unter anderem „emissionsarme Schiffe belohnen“, in Entwicklungsländern „Initiativen für eine gerechte Transformation“ bezahlen und mit Fördergeldern „negative Auswirkungen“ des Klimawandels auf „gefährdete Staaten, wie kleine Inselentwicklungsländer und am wenigsten entwickelte Länder, abmildern“. Das bedeutet auch: Das Geld würde zu einer Art Klima-Umverteilung verwendet.
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