Wegen der Räumungsaktion des linken Protestlagers in der Nähe der Tesla-Fabrik in Grünheide sind enorme Kosten entstanden. Das Lager war im November geräumt worden – die Tesla-Gegner hinterließen eine „Sondermülldeponie“, so die Polizei. Der Berliner Zeitung liegen jetzt die Zahlen für die Räumungsaktion vor: Mehr als 200.000 Euro musste das Land Brandenburg in die Hand nehmen, um das betreffende Waldgebiet von den Aktivisten und deren Müll zu befreien.
Die Gegner von Elon Musk hatten zuvor monatelang gegen das Tesla-Werk in Grünheide protestiert und dem Tech-Milliardär „grünen Kapitalismus“ vorgeworfen. Für ihre Aktionen errichteten sie Baumhäuser und Transparente – zurück blieben Sperrmüll, Lackfarbe, Silikon-Kartuschen, Plastikplanen und Spanngurte.
Aus einer Antwort des brandenburgischen Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage der AfD geht jetzt hervor, dass das Land in der Folge 74.000 Euro an eine Firma zahlte, die mit der Aufräumaktion beauftragt war und über neun Tage die Rückstände der Protestaktion entfernte. Weitere 171.000 Euro wurden für Polizeieinsätze mit Beamten aus anderen Bundesländern verausgabt.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











