Während die weltweiten Emissionen weiter steigen, unternimmt Deutschland große Anstrengungen und setzt alles daran, seinem Ziel der „Klimaneutralität“ näherzukommen. Im Entwurf zu einem neuen Klimaschutzplan will Umweltminister Carsten Schneider (SPD) die Methanemissionen in der Landwirtschaft senken – unter anderem durch die Zucht von Rindern, die weniger pupsen. Wie konkret eine solche Züchtung aussehen soll, will das Umweltministerium allerdings nicht preisgeben.
„Unfertige Entwürfe kommentieren wir nicht“, heißt es in einer Antwort auf eine NIUS-Anfrage. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) fördert mit „MethaBreed“ bereits ein Projekt zur Reduzierung von Methanemissionen durch gezielte Zucht und Selektion von Milchkühen mit geringerer Methanproduktion. Auf eine NIUS-Anfrage erklärte eine Sprecherin des Ministeriums: „Das Projekt mit einer Laufzeit von drei Jahren wird vom BMLEH mit 1,49 Millionen Euro gefördert.“
Kühe furzen und rülpsen Methan aus.
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