Deutschland gibt inzwischen mehr Geld für soziale Transferleistungen aus als die nordischen Wohlfahrtsstaaten. Bei Bildung und Investitionen spart die Bundesrepublik dagegen am falschen Ende, wie aus einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht.
Bei den Sozialausgaben ist Deutschland europaweit an der Spitze: 41 Prozent der Gesamtausgaben entfielen 2023 auf diesen Posten – davon allein die Hälfte für die Alterssicherung. Damit liegt die Bundesrepublik sogar vor den nordischen Ländern: Sie haben im selben Jahr 40 Prozent für Soziales ausgegeben.
Schlusslicht bei Bildung
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











