Kanzler Friedrich Merz (CDU) startet mit einer enttäuschenden Bilanz in die politische Sommerpause. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Deutschen spürt bislang keine spürbare Verbesserung der Lage im Land seit dem Amtsantritt der neuen Bundesregierung. Merz’ Anspruch, einen „Aufbruch“ erlebbar zu machen, wird von vielen als nicht eingelöst empfunden.
Nur 22 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sich Deutschland seit Mai – als Merz die Nachfolge der Ampel-Regierung antrat – zum Besseren entwickelt habe. 32 Prozent hingegen sehen eine Verschlechterung, und 37 Prozent nehmen überhaupt keine Veränderung wahr. Dabei hatte Merz noch zu Beginn seiner Kanzlerschaft im Bundestag erklärt: „Sie werden im Sommer spüren: Es geht voran.“
Diese Einschätzung wird von den meisten Menschen jedoch nicht geteilt. Besonders deutlich zeigt sich das an der Resonanz auf eine weitere Aussage des Kanzlers: Nur 17 Prozent stimmen Merz zu, wenn er sagt, die aktuelle Koalition sei „eine der besten Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte“. Eine klare Mehrheit von 71 Prozent widerspricht dem in der aktuellen YouGov-Umfrage für die Deutsche Presse-Agentur.
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