Um Trump zu demütigen? G20 verständigen sich in Südafrika auf strengeren Klimaschutz

vor 8 Monaten

Um Trump zu demütigen? G20 verständigen sich in Südafrika auf strengeren Klimaschutz
Bildquelle: Apollo News

In Abwesenheit von Donald Trump haben sich die G20-Regierungschefs auf ein markantes Manöver eingelassen. Obwohl der US-Präsident davor warnte, auf dem Treffen in Südafrika Stellungnahmen zu verfassen, die mit den USA nicht möglich wären, haben sich die anwesenden Industrie- und Schwellenländer auf einen Ausbau der Erneuerbaren Energien und mehr Klimahilfen für Entwicklungsländer verständigt.

Das Pariser Klimaschutzabkommen – aus dem die USA ausgetreten sind – solle wieder mehr in den Fokus gerückt werden und durch verstärkte Maßnahmen umgesetzt werden, heißt es in einer Absichtserklärung. Armen Staaten soll außerdem der Zugang zu Krediten erleichtert werden, um so die Bewältigung von Schuldenkrisen zu ermöglichen.

Trump, der den Gipfel boykottiert und Südafrika Menschenrechtsverletzungen gegen die weiße Minderheit vorwirft (mehr dazu hier), reagierte wütend. Cyril Ramaphosa, der südafrikanische Präsident, habe eine derartige Stellungnahme, die das Bestreben der USA konterkariert, verfassen und veröffentlichen wollen, „trotz konsequenter und entschiedener Einwände der USA“, erklärte die stellvertretende Sprecherin des Weißen Hauses, Anna Kelly.

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