Tausende Migranten aus Afrika, dem Mittleren Osten und Asien sind mithilfe staatlicher Programme, die für ukrainische Flüchtlinge gedacht sind, nach Großbritannien eingereist. Darüber berichtete die Daily Mail. Insgesamt wurden im Rahmen dieser Programme bislang 279.223 Visa vergeben. Fast 3.500 gingen beispielsweise an Bürger aus dem Iran, Irak, Indien, Afghanistan oder Nigeria. Den Migranten wurde die Einreise jeweils auf zwei unterschiedlichen Wegen ermöglicht.
Entweder konnten Ukrainer nach Großbritannien kommen, wenn bereits Familienmitglieder dort lebten – also über den sogenannten Familiennachzug. Oder ihnen wurde im Rahmen des Sponsoringprogramms „Homes for Ukraine“ eine Unterkunft angeboten. Beide Programme wurden von der vorherigen Regierung unter der Leitung des Konservativen Rishi Sunak ins Leben gerufen und von Keir Starmers Labour-Kabinett übernommen und weitergeführt.
Den größten Anteil nicht-ukrainischer Migranten stellen mit 588 vergebenen Visa russische Staatsangehörige dar, gefolgt von Nigerianern mit 408. Afghanen wurden 294 Visa erteilt, Irakern 165, Türken 149 und Indern 124. Selbst 27 Palästinensern wurde im Zuge des Programms die Einreise gewährt. Auch 81 Ghanaern, 65 Syrern und 34 Libyern wurde mit den Programmen ein Visum vergeben.
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