Die französische Regierung hat neue Empfehlungen zum Ernährungsverhalten veröffentlicht und ruft die Bevölkerung dazu auf, Fleisch- und Wurstwaren nur noch begrenzt zu verzehren. Ziel ist es, nach Regierungsangaben Gesundheit und Klimaschutz gleichermaßen zu fördern. Hintergrund der Empfehlung ist der im europäischen Vergleich vermeintlich hohe Fleischkonsum in Frankreich.
Nach Angaben des französischen Agrarministeriums lag der durchschnittliche Verbrauch im Jahr 2024 bei rund 85 Kilogramm pro Person und damit ähnlich hoch wie 2016. Im gleichen Zeitraum stieg der Konsum gegenüber dem Vorjahr sogar um 2,1 Prozent. In Deutschland wurden 53,2 Kilogramm Fleisch pro Kopf verzehrt.
Im Rahmen einer neuen nationalen Strategie für Ernährung und Klimaschutz soll in Frankreich künftig stärker auf pflanzliche Produkte gesetzt werden. Die Regierung empfiehlt, mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte zu essen, während Fleisch und Wurst nur in Maßen verzehrt werden sollen. Importiertes Fleisch soll seltener in den Handel gelangen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











