Das tatsächliche Gespräch in Berlin fand zwischen Witkoff, Kushner und Selenskyj statt und dauerte etwa fünfeinhalb Stunden. Ein Ergebnis wurde nicht mitgeteilt. Das ist sehr leicht zu verstehen. Die zwei Amerikaner nehmen dieses nach Moskau mit und tragen es deshalb weder den Regierungsvorderen aus Europa noch den Medien vor.
Berlin als „Hauptstadt europäischer Diplomatie“ gefeiert, als „diplomatischer Kraftakt“ (ARD) von Merz, der selbst größte „reale Chance für einen echten Friedensprozess“ seit 2022 sagt. Der Spiegel will Merz adeln: „Wie der Kanzler Europa zurück ins Spiel bringt“. Merz: „Wir haben jetzt die Chance auf einen echten Friedensprozess für die Ukraine.“ Merz: „Diese Pflanze ist noch klein, aber die Chance ist real.“ Die Pflanze ist das Narrativ vom möglichen Durchbruch. Merz: Zum ersten Mal seit Kriegsbeginn werde „in diesen Tagen die Möglichkeit eines Waffenstillstands vorstellbar“.
Vereinbart wurde von Witkoff, Kushner und Selenskyj nichts, die europäischen Regierungspersonen hatten kein Gegenüber zum vereinbaren und über allem schwebt das ungeschriebene Gesetz: „nothing is agreed until everything is agreed“. Solange nicht alles vereinbart ist, ist nichts vereinbart.
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