Greift die Ukraine Deutschlands Energiesicherheit an?

vor 11 Monaten

Greift die Ukraine Deutschlands Energiesicherheit an?
Bildquelle: Tichys Einblick

Man könnte spotten, dass Lars Klingbeil versucht, sein Versagen als Finanzminister als heimlicher Außenminister durch außenpolitisierenden Glanz zu überstrahlen. Doch deutlicher kann ein Signal nicht sein, als dass sich der deutsche Finanzminister, der zwar kein Geld dafür übrig hat, die Stromsteuer für alle zu senken oder eine Steuerreform auf den Weg zu bringen – die für die Unternehmen und für die arbeitende Bevölkerung Deutschlands eine Entlastung und eine spürbare Wirkung entfaltet, und trotz Megaverschuldung wie der Süchtige nach dem Alkohol nach Steuererhöhungen greifen will –, nach Kiew begibt. Will er Wolodymyr Selenskyj deshalb zusätzlich deutsches Geld bringen, weil doch die Drohnen, mit denen das ukrainische Militär die Erdöl-Pipeline Druschba angegriffen hat, sich naturgemäß dabei leider selbst zerstörten?

Im PCK Schwedt kommt zwar kein Erdöl aus Kasachstan mehr an, dafür aber Lars Klingbeil in Kiew.

Am 18. August griff die ukrainische Armee die Pumpstation Nikolskoje in Zentralrussland, im Gebiet Tambow an. Doch die Pipeline war am Dienstag wieder einsatzbereit. Am Freitag nun wurde die Pumpstation Unetscha im westrussischen Gebiet Brjansk zerstört. Nach Informationen von TE ist die Pumpstation noch nicht wieder einsatzbereit. Deutsche Medien können ihre Häme kaum verbergen, dass damit die Erdölversorgung der Slowakei und Ungarns unterbrochen worden ist, obwohl auch Ungarn und die Slowakei ihren Beitrag in der EU leisten. Doch offensichtlich ist man in diesen Medien nicht in der Lage, einen Blick auf die Landkarte zu werfen, denn von Unetschka geht ein Strang an die Ostseeküste nach Ust-Luga, von wo aus Putins Tanker Erdöl verschiffen. Doch für Deutschland viel wichtiger ist, dass erst im weißrussischen Mozyr sich die Druschba in einen Nordstrang durch Polen bis zum PCK Schwedt und einen Südstrang, der nach Ungarn und in die Slowakei führt, teilt.

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