Das Blutvergießen in der vergangenen Woche hat (nicht nur) mich verdammt mitgenommen. Erst der Mord an der jungen Ukrainerin Iryna Zarutska, dann der Mord an Charlie Kirk. Es wäre todtraurig, wenn über dem Mord an Charlie Kirk der an Iryna in Vergessenheit geriete. Es war ja bereits auffallend, wie lange es gedauert hat, bis der Fall von den Medien aufgegriffen wurde – nicht nur in den USA, auch in Deutschland.
Bevor die junge Frau niedersinkt und an ihren Stichverletzungen stirbt, schaut sie schockiert, verängstigt und hilfesuchend um sich. Ein junger Mann eilt an ihr vorbei. Die schwarze Frau auf dem Nachbarsitz schaut weg. Aus Angst oder aus Desinteresse? Das erste ist verständlich, das zweite nicht unwahrscheinlich.
Doch warum ist der Fall lange kein Thema in den amerikanischen Hauptmedien? Erschreckend ist die Schlagzeile der New York Times, 18 Tage später: Die Messerattacke sei ein „Brandbeschleuniger konservativer Argumente über die vermeintlichen Mängel der demokratischen Politik“. Aha. That’s all?
Reformwille - Welche Opfer müssen wir für den Aufschwung bringen? | #unterdenlinden











