Jetzt, knapp zwei Wochen vor der Bundestagswahl, wissen die deutschen Wähler definitiv, woran sie mit dem Kriegstreiber Friedrich Merz (CDU) sind: Im sogenannten TV-Duell von ARD und ZDF mit Noch-Kanzler Olaf Scholz (SPD) hat der Kanzlerkandidat der Unionsparteien keinen Zweifel daran gelassen, dass er als Regierungschef der Ukraine tief in russisches Staatsgebiet reichende deutsche Taurus-Marschflugkörper liefern will. Für Moskau wäre das gleichbedeutend mit einem direkten Kriegseintritt Deutschlands!
Wohl wissend, dass rund Zweidrittel der Deutschen es laut Umfragen ablehnen, dem Marionetten-Regime in Kiew dieses komplexe Waffensystem mit hoher Präzisionskraft und einem extremen Zerstörungspotential zu überlassen, verpackte Merz seine Ankündigung in scheinbar relativierende Worte: „Ich habe immer gesagt, die Lieferung von Marschflugkörpern muss in der Europäischen Union abgestimmt werden. Amerika liefert, Frankreich liefert, Großbritannien liefert. Wir hätten auch liefern sollen.“
Dann ein Satz, der aber alles sagt: Dem CDU-Chef zufolge geht es um die Frage, „ob man der ukrainischen Armee ein Instrument in die Hand gibt, um auch gegenüber Russland aufzutreten“.
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