Im norditalienischen Modena ist ein 31 Jahre alter Mann am Samstag mit einem Auto in mehrere Passanten gefahren und hat anschließend bei seiner Flucht einen weiteren Mann mit einem Messer verletzt. Insgesamt wurden acht Menschen verletzt. Zwei der Opfer mussten nach Angaben der Staatsanwaltschaft an den unteren Gliedmaßen amputiert werden, eine dieser Personen schwebte weiterhin in Lebensgefahr. In sozialen Netzwerken und italienischen Medien kursieren inzwischen mehrere Videos der Tat und der anschließenden Festnahme des Fahrers.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um Salim El Koudri, einen italienischen Staatsbürger marokkanischer Herkunft. Der 31-Jährige wurde nach italienischen Medienberichten in der Provinz Bergamo geboren und lebte zuletzt in Ravarino bei Modena. Er besitzt einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss, war zuletzt arbeitslos und nach übereinstimmenden Medienberichten nicht vorbestraft. Den Behörden war er wegen früherer psychischer Auffälligkeiten bekannt; nach Angaben italienischer Medien war er ab 2022 zeitweise in psychiatrischer Behandlung.
Die Tat ereignete sich am Samstagnachmittag im Zentrum der norditalienischen Stadt. Nach Angaben der Ermittler fuhr El Koudri mit einem Citroën C3 durch die Via Emilia Centro. Zeugen berichteten italienischen Medien von einer Geschwindigkeit von etwa 100 km/h. Auf Überwachungsvideos ist zu sehen, wie der Wagen mit hoher Geschwindigkeit auf den Gehweg fährt, mehrere Passanten erfasst und schließlich gegen die Schaufensterfront eines Geschäfts prallt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











