Trumps Zorn trifft Spanien: Neuer Handelskrieg droht

vor 4 Monaten

Trumps Zorn trifft Spanien: Neuer Handelskrieg droht
Bildquelle: Tichys Einblick

Trump erklärte vor den anwesenden Journalisten, er habe seinen Finanzminister Scott Bessent angewiesen, sämtliche wirtschaftliche Vereinbarungen mit Spanien zu überprüfen und zu beenden. „Spanien hat sich schrecklich verhalten“, sagte dazu der US-Präsident. Wenn es nach ihm gehe, könne man „morgen oder sogar noch heute“ alle Geschäftsbeziehungen mit dem NATO-Land stoppen. Als mögliche Maßnahme nannte Trump ein vollständiges Handelsembargo gegen Spanien: „Wir werden jeglichen Handel mit Spanien beenden. Wir wollen mit Spanien nichts mehr zu tun haben.“

Der Auslöser der ungewöhnlich scharfen Reaktion: Die spanische Regierung hatte den Vereinigten Staaten zuvor untersagt, bei möglichen Angriffen gegen den Iran Militärstützpunkte auf spanischem Boden zu nutzen. Konkret geht es um die Basen Rota und Morón de la Frontera in Andalusien. Beide Einrichtungen werden seit Jahrzehnten von den USA und Spanien gemeinsam betrieben und gelten als strategisch wichtige Standorte für alle US-Streitkräfte im Mittelmeerraum.

Madrid hatte jedoch deutlich gemacht, dass diese Stützpunkte nicht für aktuelle militärische Operationen gegen den Iran zur Verfügung stehen würden. Spaniens Verteidigungsministerin Margarita Robles erklärte, die Regierung werde eine Nutzung der Basen „auf keinen Fall“ erlauben – weder für die derzeitigen Angriffe noch für mögliche künftige Einsätze. Sie begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass das Vorgehen der USA und Israels gegen den Iran aus Sicht Spaniens nicht durch eine entsprechende Resolution der Vereinten Nationen gedeckt sei.

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