Trumps Selenskyj-Wende – was bleibt, ist nur der Vorwand für Milliardenschulden

vor mehr als 1 Jahr

Trumps Selenskyj-Wende – was bleibt, ist nur der Vorwand für Milliardenschulden
Bildquelle: Apollo News

Der Oval Office-Eklat von Freitag, als sich Selenskyj, Trump und Vance live vor den Kameras ein Wortgefecht lieferten und danach das geplante Rohstoff-Abkommen platzte, versetzte die deutsche Politik in einen Schock. Nur Tage später beschloss Schwarz-Rot, mehr als eine halbe Billion Euro Schulden per Sondervermögen aufzunehmen: 500 Milliarden für „Infrastruktur“ und eine undefinierte Summe für Verteidigung.

Jetzt heißt es in Washington: Zurück auf Los. Genauer gesagt, zurück zum Stand der Ukraine-Politik vom vergangenen Donnerstag. Man werde das Rohstoff-Abkommen doch unterzeichnen, verkündete Trump am Dienstagnacht deutscher Zeit und auch Selenskyj machte deutlich, dass auch er weiter unterschreiben will.

Auch die angekündigte, wohl temporäre „Pause“ in US-Militärhilfen hat erstmal keine direkten Auswirkungen auf die ukrainische Front, sind sich Beobachter einig. Erst in circa einem halben Jahr würde man die Konsequenzen spüren. Bis dahin dürfte die „Pause“, die wohl mehr PR-Show ist, aber längst Geschichte sein, glauben viele.

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