Im Zentrum der jüngsten militärischen Aktionen am Wochenende stand die iranische Insel Kharg im Persischen Golf: Die Insel gilt als eines der wichtigsten Drehkreuze für die iranischen Erdölexporte. Schätzungen zufolge wird ein Großteil des iranischen Rohöls über diesen Terminal abgewickelt.
Nach Angaben des US-Militärkommandos für den Nahen Osten wurden bei den Angriffen mehr als 90 Ziele getroffen, darunter Anlagen zur Lagerung von Seeminen, Raketenstellungen sowie militärische Infrastruktur. In Interviews erklärte Trump, die Operation habe erhebliche Schäden verursacht und die Fähigkeit Irans, den Öltransport zu kontrollieren, deutlich geschwächt. Gleichzeitig schloss der Präsident weitere Angriffe nicht aus.
Die Bombardierungen sind Teil eines militärischen Schlagabtauschs, der inzwischen seit mehreren Wochen andauert – ein noch länger andauernder Konflikt im Persischen Golf könnte gravierende Folgen für die globalen Ölpreise und die Versorgungssicherheit haben könnte.
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