US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf Russland deutlich erhöht: So hat der Republikaner am Montag in einer Stellungnahme Russlands Präsident Wladimir Putin öffentlich ein Ultimatum gestellt: Sollte innerhalb der nächsten 50 Tage kein Friedensschluss in der Ukraine vollzogen worden sein, wird es neue wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland-Verbündete geben.
Gleichzeitig wird es weitere, „massive“, Waffenlieferungen an die Ukraine geben, wie NATO-Chef Mark Rutte im Weißen Haus bestätigte – unter anderem werden die USA Flugabwehrraketen des Typs „Patriot“ an NATO-Partner verkaufen, damit diese wiederum die Waffen an die Ukraine liefern können. Auch andere Waffen sollen Teil des Deals sein – auch Deutschland gehört neben Finnland, Kanada, Norwegen, Schweden, Großbritannien und Dänemark zu den Käufern.
Durch den Verkauf der Waffen möchte Trump Putin weiter unter Druck setzen. Laut Rutte soll dieser seine Position in den Friedensverhandlungen „überdenken“. Gleichzeitig erhalten die USA, anders als bei früheren Waffenlieferungen, direkt eine Gegenleistung für ihre Waffen – das hatte Trump noch im Wahlkampf scharf kritisiert.
ANGST IN ANKARA: Gutes Gespräch mit Putin ‒ Was hat Trump auf NATO-Gipfel vor? | WELT LIVESTREAM











