Knapp 40.000 US-Soldaten sind in Deutschland stationiert. Immer wieder hat er damit gedroht, jetzt macht US-Präsident Donald Trump ernst: Die USA ziehen 5.000 Soldaten ab. Was bedeutet das für die Sicherheitslage Deutschlands und die betroffenen Regionen?
Ami goes home: US-Präsident Donald Trump hat den Teilabzug der amerikanischen Truppen aus Deutschland angeordnet. Rund 5.000 Männer und Frauen sollen in den nächsten sechs bis zwölf Monaten verlegt werden.
Der offizielle Grund: Die USA „überprüfen“ ihre Truppenpräsenz in Europa im Hinblick auf Einsatzprioritäten. Der inoffizielle Grund: Trump ist massiv verärgert, nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU) den Krieg der USA gegen den Iran wiederholt scharf kritisiert haben und Merz dem Hauptverbündeten Deutschlands zuletzt während einer öffentlichen Schulveranstaltung eine „Demütigung“ durch das Mullah-Regime in Teheran bescheinigt hatte.
Der Truppenabzug markiert den vorläufigen Höhepunkt einer dramatischen Verschlechterung in den deutsch-amerikanischen Beziehungen – mit noch unabsehbaren Folgen für die Sicherheit Deutschlands und die Wirtschaft in den betroffenen Regionen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











