Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten ebbt nicht ab. Zwar verlängerte US-Präsident Donald Trump zum wiederholten Male seine Frist für den Iran, die Straße von Hormus zeitnah zu öffnen, nachdem Teheran zuvor einen 15-Punkte-Vorschlag der USA zur Beendigung der Kämpfe abgelehnt hatte, dennoch intensivierte Israel am Freitag seine Offensive gegen den Iran und startete eine neue Angriffswelle. Zudem erwägt das Pentagon, zusätzlich bis zu 10.000 Bodentruppen in den Mittleren Osten zu entsenden.
Teheran lehnte einen 15-Punkte-Plan der US-Regierung am Donnerstag ab. Das Mullah-Regime bezeichnete den Vorschlag als „einseitig und unfair“ und übermittelte eine entsprechende Absage an den Vermittler Pakistan. Ein hochrangiger iranischer Beamter bestätigte gegenüber Reuters, dass der Vorschlag am Mittwochabend von Vertretern des iranischen Obersten Führers geprüft worden sei; dem Vorschlag fehlten jedoch die Mindestvoraussetzungen für eine Zusage.
Er deutete jedoch an, dass eine Vereinbarung dennoch erfolgen könnte, sollte in Washington der Realismus siegen. Zeitgleich zeigte sich Präsident Trump zufrieden mit den Verhandlungen, weshalb es zunächst keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben werde, und verwies auf „sehr gute“ Gespräche auf seiner Plattform Truth Social.
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