In einer Ansprache hat nun auch US-Präsident Donald Trump umfassende Militärschläge gegen den Iran verkündet und diese als notwendigen Schritt zur Verteidigung der Vereinigten Staaten bezeichnet. „Vor kurzer Zeit hat das Militär der Vereinigten Staaten umfangreiche Kampfhandlungen im Iran begonnen“, erklärte Trump. Ziel sei es, „unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime zu beseitigen“. An seine Feinde versprach er: „Legt die Waffen nieder oder euch droht der sichere Tod“.
Trump warf Teheran vor, seit Jahrzehnten eine Politik des Terrors gegen die USA und ihre Verbündeten zu verfolgen. Das Regime skandiere seit 47 Jahren „Tod Amerika“ und habe eine „unaufhörliche Kampagne von Blutvergießen und Massenmord“ geführt. Er verwies unter anderem auf die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran, den Anschlag auf die US-Marinekasernen in Beirut 1983 sowie auf Angriffe proiranischer Gruppen auf amerikanische Soldaten im Irak. Auch die islamistische Hamas bezeichnete er als „Irans Stellvertreter“ und machte Teheran indirekt für deren Angriff auf Israel am 7. Oktober verantwortlich. „Der Iran ist der weltweit größte staatliche Unterstützer des Terrors und hat erst kürzlich Zehntausende seiner eigenen Bürger auf der Straße getötet, als sie protestierten“, so Trump weiter.
Zentraler Punkt der Rede war erneut das iranische Atomprogramm: „Dieses Terrorregime darf niemals eine Atomwaffe besitzen. Ich sage es noch einmal: Sie dürfen niemals eine Atomwaffe haben“, betonte der US-Präsident in seiner Ansprache. Er erinnerte an eine frühere Militäraktion mit dem Namen „Operation Midnight Hammer“, bei der Anlagen in Fordow, Natanz und Isfahan „ausgelöscht“ worden seien. Der Iran habe dennoch versucht, sein Atomprogramm wieder aufzubauen und Langstreckenraketen zu entwickeln, die „unsere Freunde in Europa“ und perspektivisch auch das amerikanische Festland bedrohen könnten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











