Die Maßnahme soll nach Trumps Worten „mit sofortiger Wirkung“ gelten und alle Geschäfte dieser Staaten mit den USA betreffen. Trump begründete den Schritt mit dem gewaltsamen Vorgehen der iranischen Sicherheitskräfte gegen anhaltende Massenproteste im Land. Nach Berichten mehrerer Menschenrechtsorganisationen wurden dabei bereits mehr als 600 Demonstranten getötet. Washington reagiert damit auf eine Eskalation der Lage. Ziel der Strafzölle sei es, das Regime in Teheran wirtschaftlich zu isolieren und zu einem Kurswechsel zu zwingen.
Die Ankündigung machte Trump auf seiner Kommunikationsplattform Truth Social. Dort schrieb der Präsident, jedes Land, das weiterhin Geschäfte mit der Islamischen Republik betreibe, müsse künftig bei allen Transaktionen mit den USA einen pauschalen Zollaufschlag von 25 Prozent hinnehmen. Die Entscheidung sei „endgültig und unanfechtbar“, so Trump. Beobachter werten diese Wortwahl als Signal an Verbündete und Konkurrenten gleichermaßen.
Besonders betroffen wären die wichtigsten Handelspartner des Iran. Dazu zählen nach Angaben internationaler Handelsdatenbanken vor allem China, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Irak.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











