Der DFB gab am Freitag bekannt, in der kommenden Woche bei der WM-Vergabe für die Kandidaten der WM 2030 und 2034 mit „Ja“ zu stimmen. Das berichtet das Fußballmagazin Kicker. Am 11. Dezember wird über die Vergabe der beiden Weltmeisterschaften in einer Sitzung abgestimmt. Für 2034 ist Saudi-Arabien der einzige Bewerber. Für 2030 tritt ein Bündnis aus sechs Ländern auf drei Kontinenten als einziger Bewerber an. Die Länder Portugal, Spanien, Marokko, Argentinien, Paraguay und Uruguay stellen sich gemeinsam zur Wahl.
An der Bewerbung Saudi-Arabiens hatte es, wegen der dortigen Menschenrechtssituation, viel Kritik gegeben. So monierte die Organisation Human Rights Watch am Dienstag die schlechte Lage für Arbeitsmigranten. Sie seien von Arbeit bei extremer Hitze, Zwangsarbeit und Lohndiebstahl betroffen.
Aber der DFB will dennoch für Saudi-Arabien stimmen. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und die Bewerbung für die WM 2034 sorgfältig geprüft. Es hat einen Austausch mit vielen Interessengruppen und Experten gegeben, darunter Menschenrechtsorganisationen und Fans, auf dessen Basis eine fundierte Entscheidung getroffen wurde“, sagt DFB-Präsident Bernd Neuendorf in einem Statement. Der Deutsche Fußball-Bund nehme die Kritik an Saudi-Arabien ernst. Der DFB will zusammen mit der FIFA für eine Verbesserung der Situation vor Ort sorgen, so Neuendorf.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











