In der Chaos-Koalition herrscht blanke Anarchie wie zur Endzeit der Ampel: Die Kanzler-„Machtwörter“ von Friedrich Merz (CDU) verpuffen wirkungslos, das Medien-Echo zur schwarz-roten Tunix-Gurkentruppe könnte verheerender kaum sein. „Das ist eine Regierungskrise!“, schreibt die „Bild“-Zeitung nach dem jüngsten Eklat. Was insofern nicht ganz zutreffend ist, weil Regierungskrise seit Jahren in Deutschland ein Dauerzustand ist!
Während sich unter dem Eindruck der heute beginnenden Friedensgespräche zwischen den USA und Iran der Preis-Irrsinn an den Tankstellen auf horrende hohem Niveau etwas abgeschwächt hat, streitet die Chaos-Koalition weiter um Entlastungen für die Bürger. Vorläufiger Höhepunkt war der Eklat gestern (10.April), als Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf offener Bühne bei einer Blitz-Pressekonferenz zum Frontalangriff auf Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) überging, während der zeitgleich in seinem Finanzministerium Wirtschaftsbosse und Gewerkschaftschefs zum Krisen-Gipfel versammelt hatte.
Klingbeil bekräftigte seine Forderung nach einer Übergewinnsteuer, einer Absenkung der Energiesteuern und einem Preisdeckel für Kraftstoffe – alles Maßnahmen, die Reiche kategorisch ablehnte und die auch Tunix-Kanzler Merz skeptisch sieht.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











