Zu Beginn der Sommerferien im Juli 2023 blockierten zehn Klimakleber den Hamburger Flughafen für fast vier Stunden und verursachten dabei einen Schaden von über 100.000 Euro. Jetzt wurde einer der Täter wegen Störung öffentlicher Betriebe, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vom Amtsgericht Hamburg schuldig gesprochen. Doch der Richter beließ es bei einer Verwarnung des 21-jährigen Schuldigen nach dem Jugendstrafgesetz.
Der 21-Jährige hatte sich damals gemeinsam mit neun weiteren Mitgliedern der „Letzten Generation“ Zutritt zum Hamburger Flughafen verschafft, indem er einen Zaun aufschnitt. Mehrere von ihnen klebten sich anschließend auf das Rollfeld und blockierten dieses von sechs bis fast zehn Uhr.
Durch die Blockade mussten 68 Flüge storniert und 14 weitere umgeleitet werden. Dadurch entstand ein Schaden von rund 131.000 Euro. Zusätzlich belaufen sich die Beschädigung des Zauns und die Kosten für die Ablösung der festgeklebten Personen vom Rollfeld auf weitere 13.000 Euro. Zudem hat das Landgericht Hamburg der darauffolgenden Zivilklage der Fluggesellschaft Eurowings im vergangenen November stattgegeben und die Beteiligten zu einer Geldstrafe von 400.000 Euro verurteilt (Apollo News berichtete).
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