Es war das erste persönliche Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping in der zweiten Amtszeit von Trump – und es brachte überraschend weitreichende Ergebnisse. In der südkoreanischen Hafenstadt Busan einigten sich die beiden Staatschefs auf eine Reihe von Maßnahmen, die den jahrelangen Handelsstreit zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zumindest teilweise entschärfen sollen.
Das Treffen dauerte rund eine Stunde und 40 Minuten, deutlich kürzer als erwartet. Dennoch sprach Trump im Anschluss von einem „großen Erfolg“. Der Handelskonflikt mit China sei „beigelegt“, erklärte er auf dem Rückflug in der „Air Force One“.
China setzte laut Angaben aus Peking seine im Oktober verhängten Exportbeschränkungen für seltene Erden für ein Jahr aus. Diese Metalle sind für die Herstellung von Hightech-Produkten wie Smartphones, Halbleitern und Elektroantrieben unverzichtbar. Im Gegenzug heben die USA neue Sanktionen gegen chinesische Tochterfirmen auf. Trump erklärte, die Vereinbarung gelte zunächst für zwölf Monate und könne danach verlängert werden. Xi sprach von einem „Konsens zur Lösung wichtiger Wirtschafts- und Handelsfragen“.
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