Die Transgender-Politik beruft sich auf zwei Frauenrechtskonventionen der UN – eine aus dem Jahr 1979, die andere von 2011. Da diese jedoch keine Transgender-Ideologie enthalten, werden sie nun verfälscht umgedeutet. Die entsprechenden Falschinformationen werden von NGOs verbreitet, die ihrerseits durch das Familienministerium gefördert werden. So brachte Lisa Paus (Grüne) ein Gesetz voran, das Transfrauen Zugang zu Frauenhäusern verschaffen sollte. Ob es das tatsächlich tut, ist aber fraglich.
Ende der Siebziger herrschte im Feminismus noch begriffliche Klarheit. Im Jahr 1979 wurde mit der UN-Frauenrechtskonvention CEDAW ein völkerrechtliches Instrument geschaffen, das sich explizit gegen Diskriminierung von Frauen richtet. CEDAW steht für: „Convention on the Elimination of All Forms of Discrimination Against Women.“ Frauen wurden darin als Menschen weiblichen Geschlechts verstanden. Das Geschlecht galt als natürliche, materielle Kategorie – nicht als psychisch oder subjektiv definiert. Diese klare Definition gerät seit einigen Jahren zunehmend unter Druck.
Vertreter des Transaktivismus vertreten die Auffassung, dass das Geschlecht nicht biologisch bestimmt, sondern Ergebnis einer individuellen Selbstidentifikation sei. Nach dieser Logik genüge es, sich als Frau zu empfinden, um rechtlich und gesellschaftlich als solche anerkannt zu werden. Auch Lisa Paus, ehemalige Familienministerin (Grüne), folgt dieser Irrlehre. Sie behauptet: „Eine Frau ist eine Person, die sich selbst als Frau identifiziert.“ Als Teil der Ampelregierung sorgte Lisa Paus maßgeblich dafür, das damit verbundene Begriffschaos zur Staatsdoktrin zu erklären.
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