Neues TPO-Verbot für Nagelstudios: Wie die EU einen bürokratischen Horror für Nagelindustrie und Kunden entfesselt

vor 10 Monaten

Neues TPO-Verbot für Nagelstudios: Wie die EU einen bürokratischen Horror für Nagelindustrie und Kunden entfesselt
Bildquelle: NiUS

Ab dem 1. September 2025 tritt in der Europäischen Union eine bedeutende Änderung in Kraft, die die Nagelindustrie und Verbraucher betrifft. Trimethylbenzoyl Diphenylphosphine Oxide (TPO), ein weit verbreiteter Photoinitiator in UV-härtenden Gel-Nagellacken, wird verboten. Über den Vorgang berichtete zunächst der Blog Cozette’s Beauty Pantry.

Die Verordnung trifft dabei zahlreiche Nagelstudios – und Konsumenten. NIUS klärt über die Hintergründe auf:

Die Europäische Union hat im Rahmen des „Omnibus Act VII“, der Teil der EU-Kosmetikverordnung (EG) ist, das Verbot von TPO in Kosmetikprodukten beschlossen. TPO wurde als sogenannter CMR-Stoff der Kategorie 1B eingestuft – also als potenziell krebserregend, mutagen oder reproduktionstoxisch.

Diese Einstufung basiert auf Studien, die bei hohen Dosen an Tieren durchgeführt wurden, und folgt dem Ansatz der EU, der sich auf potenzielle Gefahren konzentriert, unabhängig von der tatsächlichen Exposition im Alltag.

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