In Russland lebt es sich gefährlich – besonders, wenn man eine Führungskraft ist.
Der gerade erst von Putin entlassene Verkehrsminister Roman Starowoit ist Moskauer Behördenangaben zufolge tot mit einer Schusswaffe in einem Auto gefunden worden. Und: Vor kurzem war die Führungskraft eines russischen Energiekonzerns unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen: Andrej Badalow, Vizechef des staatlich kontrollierten Konzern Transneft, der das Ölpipelinenetzwerk des Landes betreibt, wurde nach einem Sturz aus dem Fenster seiner Wohnung in Moskau tot aufgefunden, wie russische Medien berichteten. Demnach lebte Badalow in einem Hochhaus an der Rubljowka-Straße, wo viele reiche Russen ihre Villen haben.
Die Staatsnachrichtenagentur TASS meldete, die Rechtsschutzbehörden gingen derzeit von Selbstmord als Todesursache aus. Das Ermittlungskomitee prüfe, ob ein Strafverfahren wegen Mordes eingeleitet werde oder nicht, meldete die Zeitung Kommersant. Badalow habe gesundheitliche Probleme gehabt. Bevor er 2021 zu Transneft kam, wo er für die digitale Transformation und Informationstechnologie zuständig war, arbeitete er jahrelang in der Rüstungsindustrie, schreibt die FAZ.
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