„Die aktuelle Klimadebatte ist gescheitert“, resümiert der ehemalige sozialdemokratische Premierminister von Großbritannien, Tony Blair. In einem Beitrag auf der Webseite seines Tony Blair Instituts richtet er sich direkt an die politische Linke und kritisiert die Klimaziele der westlichen Industriestaaten – auch das Ziel, die Klimaneutralität im Jahr 2050 zu erreichen.
Neben technischen Fragen, die er aufwirft, begründet er dies damit, dass das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Maßnahmen schwindet. „Vorschläge zur Begrenzung des Fleischkonsums oder zur Reduzierung von Flugreisen haben viele Menschen eher abgeschreckt als überzeugt.“
Dies habe wiederum „Populisten die Möglichkeit eröffnet, die öffentliche Skepsis auszunutzen und Klimaschutzmaßnahmen als eine von Eliten gesteuerte Agenda darzustellen“. Um das Ziel der Klimaneutralität dennoch zu erreichen, will Blair die Debatte von den Aktivisten hin zu den politischen Entscheidungsträgern bringen.
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