Wenn es Nacht wird in unserem Land, und manchmal auch schon früher: Banden erheben ihr hässliches Haupt, mitten in deutschen Großstädten tobt ein Krieg zwischen Völkern, Stämmen, Gruppen, Clans. Ihre Waffen sind Messer, Baseballschläger, Pistolen, Macheten. Und die Täter sind immer nur Männer. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Innenstädte nicht in Angst und Schrecken versetzt werden.
Messer, scharfe Schüsse, Schwerverletzte, sogar ein Toter im Stadtteil Gesundbrunnen – der Bandenkrieg in Berlin hat sich zugespitzt. In der Nacht zum Sonntag schoss ein bislang Unbekannter einen Mann an der Prinzenallee gezielt in die Beine. Der Mann wurde schwer verletzt, bei ihm soll es sich um einen 17-jährigen Kurden handeln. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und sofort notoperiert, schwebte am Sonntag immer noch in Lebensgefahr, sein Zustand soll jetzt stabil sein. Ein Ermittler zur BZ: „Diese Schüsse in die Beine seien von einigen Anwälten empfohlen, weil im Falle einer Identifizierung des Täters nur wegen gefährlicher Körperverletzung und nicht wegen eines versuchten Tötungsdelikts angeklagt würde“.
Eine Stunde später kam es im gleichen Stadtteil zu einer Massenschlägerei auf der Straße zwischen 40 und 60 Personen. Am Ende blieb ein 30-Jähriger nach einem oder mehreren Messerstichen blutend liegen. Er ist inzwischen verstorben. Es soll sich um einen Mann türkisch-kurdischer Abstammung handeln. Ein 25-jähriger Tatverdächtiger aus dem gleichen Umfeld wurde festgenommen.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











