„Wir hoffen auf viele hungrige Bäuche“ – in der nordrhein-westfälischen Stadt Hilden hatte am 18. Juni ein Tierheim auf Facebook ein Grillfest für den kommenden Monat angekündigt. Mit den Einnahmen wollte man die Arbeit des Heims unterstützen, „für alle Tiere ein schönes Zuhause“ zu finden, „in dem sie alt werden können“. Anders als erwartet, löste diese Ankündigung in den sozialen Medien wenig Begeisterung aus. Über das Tierheim erging ein Shitstorm – nur weil man statt mit Tofu oder Zucchini damit warb, Bratwurst für 2,50 Euro und Currywurst für drei Euro zu verkaufen.
Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten: Neben 321 Daumen nach oben reagierten auf den Post 203 Personen mit wütenden und 134 mit weinenden Smileys. Diese Spaltung zeigte sich auch in den Kommentaren, die so heftige Diskussionen beinhalteten, dass das Tierheim beschloss, diese zu deaktivieren. Mit so einer Empörung hatte man offenbar nicht gerechnet.
Daraufhin wurde auf der Plattform X die Diskussion in einigen Threads fortgesetzt, die nicht weniger hitzig ausfielen. Neben einigen sachlichen Stimmen fielen dort Aussagen wie diese: „Sorry, aber wie grenzdebil und emotional verkrüppelt muss man sein, ständig auf seine ekelhaften Kadaver zu geiern und sich mit dem größten Stolz Leichen reinzupfeifen, als sei man nen scheiss-Zombie“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











