Terrorzellen und Waffendepots in mehreren europäischen Ländern: Die palästinensische Terrororganisation Hamas ist längst auch auf unserem Kontinent aktiv – und nicht zuletzt in Deutschland.
Das Akronym HAMAS („Harakat al-Muqawama al-Islamiya“) bezeichnet die sogenannte „Bewegung des Islamischen Widerstands“, die während der ersten Intifada ab 1987 im Gaza-Streifen als regionaler Ableger der Muslimbruderschaft durch Scheich Ahmed Yassin im Dezember 1987 gegründet wurde. Ihr Ziel: Israel zu vernichten und die Juden weltweit zu bekämpfen.
Doch sie ist nicht nur in den Palästinensergebieten der Westbank und des Gazastreifens sowie in diversen arabischen Ländern aktiv. Laut Bundesamt für Verfassungsschutz ist die Hamas auch hierzulande mit etwa 450 Anhängern präsent (davon 150 in Berlin), die Deutschland als Rückzugsraum nutzen, über dubiose Vereine – wie schon in den 80er Jahren über Islamischer Bund Palästina (IPB) und Al-Aqsa e.V. – Gelder und Demonstrationen veranstalten, ohne dabei offen als HAMAS aufzutreten.
Solche Vereine wurden irgendwann verboten. Im November 2023 verbot die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser endlich die Betätigung der Terrororganisation Hamas und des internationalen Netzwerks „Samidoun – Palestinian Solidarity Network“ in Deutschland. Die Teilorganisation „Samidoun Deutschland“, auch agierend unter den Bezeichnungen „HIRAK – Palestinian Youth Mobilization Jugendbewegung (Germany)“ und „Hirak e.V.“ wurde verboten und aufgelöst.
Festnahme eines Terror-Verdächtigen
Doch krakenartig hat sich ein Hamas-Netzwerk in Deutschland und Europa ausgebreitet, das immer neue Mittel und Wege findet, um Geld zur Terrororganisation in den Gazastreifen zu pumpen – Organisationen wie etwa das Palestinian Return Centre (PRC) in London oder das European Council for Political Relations (EUPAC). Gründer des PRC und heutiger Vorsitzender von EUPAC: Majed Al-Zeer, der erst in London und dann in Berlin sein Unwesen trieb und auch auf den Israelhasser-Demos in der Hauptstadt präsent war.
Ebenso gefährlich wie das Werben um politische Unterstützung gegen Israel und das Spendensammeln für die Hamas: Auch der Nachwuchs schon unter Schülern und Studenten wird in Europa rekrutiert. Verstärkt findet die Radikalisierung – und damit einhergehend auch die zunehmend aggressiven und gewalttätigen Proteste – seit dem 7. Oktober 2023 und den grausamen Massakern der Hamas an 1200 Menschen statt.
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