Im Raum Dingolfing-Landau plante eine Gruppe von Männern einen Terroranschlag auf einen Weihnachtsmarkt. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden sollte ein Fahrzeug als Tatmittel eingesetzt werden, um gezielt in eine Menschenmenge zu fahren. Ziel des Anschlags war es, „möglichst viele Menschen zu töten oder zu verletzen“.
Zu den Tatverdächtigen zählen drei Männer mit marokkanischer Staatsangehörigkeit, ein Ägypter und ein Syrer. Im Zentrum der Gruppe stand ein 56-jähriger Ägypter, der als religiöse Autorität auftrat. Er soll in einer Moschee im Raum Dingolfing-Landau zur Tat aufgerufen und die Anschlagspläne maßgeblich vorangetrieben haben. Die Generalstaatsanwaltschaft wertet sein Verhalten als Versuch, andere zur Begehung eines Mordes anzustiften.
Die drei marokkanischen Tatverdächtigen sollen sich nach diesen Aufrufen bereit erklärt haben, den Anschlag tatsächlich auszuführen. Nach übereinstimmenden Berichten verfügten sie über berufliche Erfahrung im Umgang mit Lastkraftwagen, was für die geplante Tat eine zentrale Rolle gespielt haben soll. Sie kamen als Lastkraftfahrer-Fachkräfte nach Deutschland. Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit von einer islamistischen Tatmotivation aus.
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