Nach dem verheerenden Anschlag auf eine Chanukka-Feier am weltbekannten Bondi Beach in Sydney wird nun mehr über die Schicksale der Opfer bekannt. Mit jeder neuen Information wird deutlicher, welch tiefe Wunden der Angriff in viele Familien geschlagen hat. Unter den Getöteten sind Kinder, Familienväter, religiöse Würdenträger und ein Holocaust-Überlebender – sie alle waren bei dem jüdischen Lichterfest Chanukka am bekannten australischen Strand.
Laut der Zeitung „The Australian“ starben 14 Menschen noch am Tatort. Weitere 42 Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert, darunter mehrere Kinder. Ein zehnjähriges Mädchen und ein weiteres Schussopfer erlagen später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, womit sich die Zahl der Todesopfer auf 16 erhöhte. Am Montagmorgen befanden sich dem Bericht zufolge noch 29 Menschen in medizinischer Behandlung, darunter drei Kinder. Mindestens sieben Verletzte kämpften zu diesem Zeitpunkt weiterhin um ihr Leben.
Besonders erschütternd ist das Schicksal der jungen Matilda, die im Krankenhaus starb. Ihre frühere Schule, die „Harmony Russian School of Sydney“, würdigte das Mädchen in einer bewegenden Mitteilung. Man sei zutiefst erschüttert über den Verlust einer ehemaligen Schülerin und fühle mit der Familie, den Freunden und allen Betroffenen. In sozialen Netzwerken wurde zudem ein Spendenaufruf für Matildas Mutter veröffentlicht, der binnen kurzer Zeit große Anteilnahme auslöste.
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