Vor den Augen entsetzter Anwohner hat ein Mann am Samstag in Esplugues de Llobregat, einem als ruhig und wohlhabend geltenden Vorort südwestlich von Barcelona, wahllos eine junge Frau auf offener Straße niedergestochen und getötet. Darüber berichten mehrere spanische Zeitungen.
Gegen 11 Uhr hatte der Mann mitten in der Calle Joan Miró im Wohnviertel Finestrelles am helllichten Tag sein Opfer mit einem großen Messer bestialisch attackiert. Die Frau erlitt Stiche in Hals, Brust und Bauch, bevor er ihr die Kehle durchschnitt und sie tötete. Als die Rettungssanitäter des katalanischen Rettungsdienstes SEM eintrafen, konnten sie das Leben der jungen Frau nicht mehr retten. Die Brutalität des Angriffs schockiert: Es gab wohl keinen Streit, keinen Konflikt, keine erkennbare Verbindung zwischen Täter und Opfer. Die Frau wurde willkürlich getötet.
Über die Identität der Frau und des Täters ist derweil noch wenig bekannt. Alter und Nationalität wurden von den spanischen Behörden bislang nicht bestätigt. Mehreren spanischen Quellen zufolge soll das Opfer volljährig gewesen sein. In den sozialen Medien gab es zunächst Berichte, es handle sich um ein noch nicht volljähriges Opfer. Unbestätigte Berichte besagen, es handle sich um eine junge Frau asiatischer Herkunft.
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