Tatort Schwarzwald: Migrantischster Krimi aller Zeiten?

vor 3 Monaten

Tatort Schwarzwald: Migrantischster Krimi aller Zeiten?
Bildquelle: Tichys Einblick

Wer erwartet hatte, dass dieser Tatort sich wieder in die Privathöllen von Kommissar Friedemann „Frieder“ Berg (Hans-Jochen Wagner) und die Vaterkomplexe seiner Kollegin Franziska Tobler (Eva Löbau) begibt, wird enttäuscht. Der Ankündigung im Titel, nun ordentlich „innere Angelegenheiten“ ans Licht des Tages zu befördern, kommen Drehbuch (Bernd Lange) und Regie (Robert Thalheim) ausführlich nach.

Nur schießen sie dabei so gehörig über das Ziel hinaus und ballern dazu noch wild in ganz andere Richtungen, so dass die Geschichte Glaubwürdigkeit und Plausibilität verliert.

Die iranischstämmigen, goldkettchenbehängten Ramin (Omid Memar) und Reza Taremi (Arash Nayebbandi) chillen mit Ramins Verlobter Shirin Mirsa (Awin Erfany) im Club „THC“ (Abkürzung für Tetrahydrocannabinol, den Hauptwirkstoff der Hanfpflanze, Anm.). Ramin ist „polizeibekannt“, hat „Neigungen zur Gewalt, eine geringe Impulskontrolle, ist psychotisch“ (Berg zitiert aus den 100 Seiten Akten) und wird verdächtigt, in Drogenhandel und Verteilungskämpfe mit der Rockerbande „Devils“ (hauptsächlich Opas in Lederjacken) verstrickt zu sein. Da stürmt Rockergröße Anton Pogoni (Alexander Radszun) auf den Nichtsahnenden zu und beleidigt seine Verlobte, muss danach kurz austreten. Ramin überlegt eine Minute und läuft ihm hinterher, fängt eine Schlägerei mit ihm an, Shirin („Klopperei wie im Kindergarten“) geht ihrem Ramin nach…

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